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Stadtwappen Leipzig Geographische Lage
Bundesland: Sachsen
Kreis: Kreisfreie Stadt
Koordinaten: 51° 20′ 43″ N, 12° 22′ 56″ O
Höhe: 113 m ü. NN
Fläche: 297,60 km²
Einwohner (Stand 30.6.2007): 507.360
Bevölkerungsdichte: 1705 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04003–04357
Vorwahl: 0341
KFZ-Kennzeichen: L
Gemeindeschlüssel: 14 3 65 000
Adresse der Stadtverwaltung: Neues Rathaus
Martin-Luther-Ring 4-6
04109 Leipzig
Webpräsenz: » www.leipzig.de


Lage

Leipzig liegt im Zentrum der Leipziger Tieflandsbucht, eines Teils der Norddeutschen Tiefebene. Im Osten grenzt daran das nördliche Elbland und im Südosten und Süden das Mittelsächsische Hügelland. In Thüringen und Sachsen-Anhalt geht die Tieflandsbucht durch das Tal der Saale in die Saale-Unstrut-Region über.

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Geschichte

Etwa 900 nach Chr. wurde an beiden Ufern der Parthe eine slawische Siedlung angelegt, wie Grabungen von Herbert Küas im Gebiet des heutigen Matthäikirchhofs bestätigten. Erstmals erwähnt wurde Leipzig 1015, als Thietmar von Merseburg von einer urbs Libzi berichtete (Chronikon VII, 25). Als Gründungsjahr der Stadt gilt das Jahr 1165, in dem Markgraf Otto der Reiche von Meißen dem Ort an der Kreuzung der Via Regia mit der Via Imperii das Stadtrecht und das Marktrecht erteilte. Mit der Stadtgründung entstanden die beiden großen Kirchbauwerke – die Thomaskirche und die St. Nikolaikirche.

Leipzig lag in der Markgrafschaft Meißen, die 1439 im Kurfürstentum Sachsen aufging. Das Kurfürstentum wurde bereits 1485 durch die beiden Brüder Albrecht den Beherzten und Ernst mit der Leipziger Teilung aufgeteilt. Leipzig gehörte danach zum Herzogtum Sachsen, zu dessen Hauptstadt das bis dahin im Vergleich zu Leipzig oder Meißen unbedeutende Dresden ernannt wurde. Leipzig war darin häufig Tagungsort des Landtags. Nach der Verwaltungsreform 1499 lag Leipzig als sogenanntes Amt im Leipziger Kreis, neben dem es sieben weitere im Kurfürstentum gab.

Im Jahre 1409 wurde die Universität Leipzig als „Alma Mater Lipsiensis“ gegründet und gehört damit zu den ältesten Universitäten in Deutschland. 1519 trafen sich Martin Luther, Andreas Karlstadt und Philipp Melanchthon mit dem katholischen Theologen Johannes Eck auf Einladung der Universität in der Pleißenburg zu einem Streitgespräch, das als Leipziger Disputation in die Geschichte einging.

Nach Erhebung zur Reichsmessestadt 1497 und Ausdehnung des Stapelrechts auf einen Umkreis von 115 km zehn Jahre später durch Kaiser Maximilian I. wurde Leipzig zu einer Messestadt von europäischem Rang. Für den Güteraustausch zwischen Ost- und Westeuropa entwickelte es sich zum wichtigsten deutschen Handelsplatz.

1539 wurde die Reformation endgültig durch Luther und Justus Jonas in Leipzig eingeführt. Leipzig war auch vom Schmalkaldischen Krieg 1546 und 1547 betroffen, in dem es für Leipzig und Sachsen vorrangig um die Gleichstellung der protestantischen Konfession ging. In Folge wechselte die Kurwürde an die albertinische Linie, in deren Herzogtum Leipzig lag. In diesen Jahren war die Entwicklung Leipzigs vor allem durch die sich stetig verbessernden Lebensbedingungen gekennzeichnet. Als immer bedeutendere Handels- und Messestadt profitierte Leipzig dabei von einem wohlhabenden Bürgertum. Bereits im 16. Jahrhundert entstand eine Trinkwasserversorgung. 1650 erschienen erstmals die Einkommenden Zeitungen sechs Mal pro Woche. Sie gelten damit als älteste Tageszeitung der Welt.

Der Dreißigjährige Krieg war ein schwerer Einschnitt in die prosperierende Entwicklung der Stadt, die Bevölkerungszahl ging von 18.000 auf 12.000 zurück. Zwischen 1631 und 1642 wurde die Stadt fünfmal belagert, von 1642 bis 1650 war sie schwedisch besetzt.[7] Am 17. September 1631 war die Leipziger Umgebung mit der Schlacht bei Breitenfeld Schauplatz einer der größten Niederlagen der Kaiserlichen unter Tilly im Dreißigjährigen Krieg. Im heute zu Leipzig gehörenden ehemaligen Rittergut Breitenfeld erinnert ein Gustav-Adolf-Denkmal an den schwedischen Heerführer. Ein Jahr darauf, am 16. November 1632, fiel Gustav Adolf in der Schlacht bei Lützen, etwa 10 km südwestlich der heutigen Leipziger Stadtgrenze.

1701 wurde in Leipzig eine Straßenbeleuchtung eingeführt. Die etwa 700 Laternen, nach Amsterdamer Vorbild gefertigt und mit Öl betrieben, wurden erstmals am Abend des 24. Dezember 1701 angezündet. Dazu stellte die Stadt sogenannte Laternenwärter ein, die nach einem festen Brennplan dafür zu sorgen hatten, dass die Laternen rechtzeitig angezündet und wieder gelöscht werden. Während des Siebenjährigen Krieges war Leipzig von 1756 bis 1763 durch Preußen besetzt.


Im Jahre 1813 fand die Völkerschlacht bei Leipzig im Zuge der sogenannten Befreiungskriege statt. Die verbündeten Heere der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden brachten in dieser Schlacht Napoleons Truppen und deren Verbündeten, darunter das Königreich Sachsen, die entscheidende Niederlage bei, die schließlich zur Verbannung Napoleons auf die Insel Elba führte.

1839 wurde die Leipzig-Dresdner Eisenbahn als erste deutsche Fernbahnstrecke eröffnet. Leipzig entwickelte sich allmählich zum wichtigsten Verkehrsknotenpunkt in Mitteldeutschland, was sich auch darin äußerte, dass der damals nach Mailands Stazione Centrale größte Kopfbahnhof Europas von 1902 bis 1915 in Leipzig entstand.

Infolge der Industrialisierung, aber auch vielfältiger Eingemeindungen der Vororte, stieg am Ende des 19. Jahrhunderts die Bevölkerungszahl rasant an. 1871 wurde Leipzig mit 100.000 Einwohnern Großstadt. Im Jahr 1900 konstituierte sich in Leipzig der Deutsche Fußball-Bund. Der VfB Leipzig war 1903 erster deutscher Fußballmeister.


Am 1. Oktober 1879 wurde in Leipzig das Reichsgericht als oberstes Zivil- und Strafgericht des 1871 gegründeten Deutschen Reiches etabliert. Es hatte die Funktion des heutigen Bundesgerichtshofs. Während der Leipziger Prozesse wurde versucht, am Gericht Verbrechen des Ersten Weltkriegs aufzuklären und die Täter zu verurteilen. Mit der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten wurde das Gericht zunehmend vom Regime Hitlers instrumentalisiert. Im Dezember 1933 verhandelte das Reichsgericht im Prozess um den Reichstagsbrand gegen Marinus van der Lubbe. Er wurde zum Tode verurteilt und im Januar 1934 in Leipzig hingerichtet. Freisprüche weiterer Angeklagter führten zur Einrichtung des Volksgerichtshofs, um die Justiz bei den Delikten Hoch- und Landesverrat zu zentralisieren. Bis zum Ende des Krieges wurde die Strafpraxis am Reichsgericht verschärft und viele Strafen zu Todesurteilen revidiert. Die Auflösung des Gerichtes erfolgte 1945.

Während des Zweiten Weltkrieges kam es in den Jahren 1943 bis 1945 zu mehreren Luftangriffen auf die Stadt, die zu erheblichen Zerstörungen der Innenstadt führten – bis zu 60 % der Bausubstanz waren betroffen – und etwa 6.000 Opfer forderten. Am 18. April 1945 erreichten Einheiten der 3. US-Armee die Stadt. Auf Grund des 1. Londoner Zonenprotokolls von 1944 und der Beschlüsse der Konferenz von Jalta übernahm am 2. Juli 1945 die Rote Armee Leipzig und die Stadt kam zur sowjetischen Besatzungszone. Die sowjetische Militäradministration bildete den „Rat der Stadt“ und die Stadtverordnetenversammlung, deren Zusammensetzung mit Gründung der DDR die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) diktierte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ die gesamtdeutsche wirtschaftliche Bedeutung Leipzigs in Folge der Zugehörigkeit zunächst zur sowjetischen Besatzungszone und seit 1949 zur DDR stark nach, was sich auch in einem kontinuierlichen Rückgang der Einwohnerzahl äußerte. Von 1952 bis 1990 war Leipzig Hauptstadt des Bezirks Leipzig und, gemessen nach Einwohnerzahlen, die zweitgrößte Stadt der DDR. In den Großstädten Berlin, Leipzig und Dresden wurden die meisten Kombinatsleitungen und Stammbetriebe angelegt, so dass sich die wirtschaftliche Bedeutung Leipzigs bezogen auf die DDR bis 1990 erhielt.

1989 leiteten die von der Nikolaikirche ausgehenden Montagsdemonstrationen das Ende der DDR mit ein. Da Gewalt gegen die staatliche Ordnungsmacht und Zerstörungen von den DDR-Behörden propagandistisch ausgenutzt wurden, fanden die Montagsdemonstrationen in Leipzig unter der Losung „Keine Gewalt“ statt. 1990 wurden Leipzig und der größte Teil des Bezirks Leipzig dem Freistaat Sachsen zugeordnet. Leipzig ist seitdem Hauptstadt des Regierungsbezirks Leipzig.

Unverändert ist Leipzig als Messe-, Medien- und Universitätsstadt bekannt, wenn auch die Bedeutung geringer ist als vor dem Zweiten Weltkrieg.

Wirtschaft

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Leipzig neben seiner Bedeutung als Handelsplatz (Leipziger Messe) auch ein bedeutender Industriestandort. Traditionell waren hier Verlagswesen und polygrafische Industrie, Gießereien, Maschinenbau, Pelzindustrie, Textilindustrie (Leipziger Baumwollspinnerei, Buntgarnwerke Leipzig) und Klavierbau (Blüthner, Hupfeld, Schimmel) ansässig.

In der DDR-Zeit blieb Leipzig ein bedeutender Wirtschaftsstandort. Der Bezirk Leipzig trug 1972 9,3 % zur DDR-Industrieproduktion bei. Neben den bereits erwähnten Wirtschaftszweigen wurde insbesondere der Braunkohleabbau, die Energieerzeugung und die chemische Industrie südlich von Leipzig stark ausgebaut. Mit der Bildung von Kombinaten wurde Leipzig Sitz der Kombinate für Baumaschinen, komplette Anlagen und Erdbewegungsmaschinen (Baukema), Gießereianlagenbau und Gusserzeugnisse (Gisag), polygraphischen Maschinenbau, Rundfunk- und Fernsehtechnik (RFT), Technische Gebäudeausrüstung (TGA), Tagebauausrüstungen, Krane und Förderanlagen (TAKRAF) und Chemieanlagenbau (Chemieanlagenbau Leipzig-Grimma, CLG). Die fruchtbaren Böden der Leipziger Tieflandsbucht im Leipziger Raum wurden intensiv landwirtschaftlich genutzt.

Infrastruktur

Bahnanschluß

Der 1915 eröffnete Leipziger Hauptbahnhof ist hinsichtlich der überbauten Fläche der größte Kopfbahnhof Europas. Gleichzeitig ist er ein überregional wichtiger Knotenpunkt im ICE- und IC-Netz der Deutschen Bahn sowie Verknüpfungspunkt des S-Bahn- und Regionalverkehrs im Großraum Halle/Leipzig.

Die Bahnanbindung der Stadt wird zur Zeit durch große Bauprojekte stark verbessert. So wurde die Strecke nach Berlin für Geschwindigkeiten von 200 km/h ausgebaut, ICE-Züge benötigen von Leipzig nach Berlin Hauptbahnhof nur noch eine Stunde. Im Ausbau für weitgehend 200 km/h befindet sich des Weiteren die Strecke nach Dresden, die 1839 als erste deutsche Fernbahn in Betrieb ging. Neu gebaut wird die umstrittene Hochgeschwindigkeitsstrecke über Erfurt nach Nürnberg, deren Fertigstellung 2016 geplant ist. Diese wird die Fahrzeiten in Richtung Thüringen, Bayern und Hessen erheblich verkürzen. Bedeutendstes Bauvorhaben im Regionalverkehr ist der im Bau befindliche, vier Kilometer lange City-Tunnel, welcher ab 2011 als Bündelungsstrecke aller Leipziger S-Bahnlinien in Betrieb gehen wird.

Für den Güterverkehr gibt es Güterbahnhöfe in den Stadtteilen Wahren und Engelsdorf. Außerdem wurde in der Nähe des Schkeuditzer Kreuzes für den Warenumschlag zwischen Straße und Bahn ein großes Güterverkehrszentrum eingerichtet. Im Bau befindet sich ein Güterbahnhof auf dem Gelände des neu entstehenden DHL-Hubs auf dem Flughafen Leipzig/Halle.

Öffentlicher Nahverkehr

Leipzig verfügt über ein engmaschiges Netz aus Straßenbahn-, S-Bahn- und Buslinien, die das Stadtgebiet nahezu lückenlos bedienen.

Straßenbahn und Bus

Die seit dem 1. Januar 1917 bestehenden Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) unterhalten in der Stadt momentan insgesamt 14 Straßenbahn- und über 30 Buslinien. In den vergangenen Jahren erfolgten umfangreiche Ausbauarbeiten an ausgewählten Strecken, so zum Beispiel an den Linien 15 und 16. Es wurden jedoch auch einige weniger stark frequentierte Straßenbahn- durch Buslinien ersetzt; zuletzt im Januar 2006 die Straßenbahnlinie 18, die Linie 14 steht momentan ebenfalls zur Disposition. Insgesamt umfasst das Straßenbahnnetz 149,9 Kilometer. Die längste Linie im Leipziger Netz ist die Linie 11, die auf 22 Kilometern Schkeuditz mit Markkleeberg-Ost verbindet und dabei als einzige Leipziger Straßenbahnlinie in drei Tarifzonen des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes fährt. Die LVB modernisieren seit Jahren ihren Fuhrpark, insbesondere mit dem Gelenktriebwagen NGT12-LEI und dem Leoliner.

Flughafen Leipzig/Halle

Östlich von Halle befindet sich der Flughafen Leipzig/Halle, welcher als internationaler Verkehrsflughafen für die Region fungiert. Er befindet sich am Schkeuditzer Kreuz auf halber Strecke zwischen den beiden Großstädten und verfügt über eine direkte Autobahnanbindung. Aufgrund der zwei unabhängigen 3600 Meter langen Start- und Landebahnen und der Nachtflugerlaubnis wird der Flughafen zunehmend auch für den Frachtflugverkehr genutzt. Durch den östlichsten Abschnitt der im Bau befindlichen Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle erhielt der Flughafen einen Fernbahnhof, der mit Fertigstellung der Eisenbahnstrecke im Jahr 2015 auch in das ICE-Netz eingebunden wird. Zusätzlich befindet sich im Südbereich des Flughafens ein Güterbahnhof im Bau.

Angeflogen werden im Passagierbereich die großen deutschen Drehkreuzflughäfen, europäische Metropolen, Ferienziele vor allem im Mittelmeerraum und Nordafrika sowie einige Interkontinentalziele.

Kultur

Theater

Die Oper Leipzig blickt auf eine dreihundertjährige Tradition. Das heutige Gebäude wurde 1960 am Augustusplatz fertiggestellt. Die Musikalische Komödie (MuKo) im Haus Dreilinden in Lindenau, welche heute zur Oper Leipzig gehört, hat eine auf das Jahr 1713 zurückgehende Geschichte. Hier werden Operette und Musical gepflegt.

Unter der Intendanz von Sebastian Hartmann zeigt das Schauspiel Leipzig spannende Regisseure/innen aus Deutschland und dem europäischen Ausland, Uraufführungen und Deutsche Erstaufführungen, Performances und neue Theaterformen. In seinen drei Spielstätten Centraltheater, Skala und Spinnwerk bietet das Schauspiel neben dem klassischen und zeitgenössischen Repertoire spartenübergreifende Angebote zwischen Darstellender und Bildender Kunst. Als erstes Theater unterhält das Schauspiel mit Guillaume Paoli einen eigenen Hausphilosophen, das Centraltheater in der Bosestraße ist Sitz seiner monatlich tagenden „Prüfgesellschaft für Sinn und Zweck“. Tragende Säulen des Programms sind außerdem regelmäßige Konzerte in der großen Spanne zwischen Folk und Elektronik, das monatliche Format „Der centrale Film“, Kleindarstellungen im Weißen Haus sowie das Sommertheater im Gohliser Schlösschen.

Museen

Als alte Universitäts- und Messestadt mit einem wohlhabenden Bürgertum hat Leipzig eine große Anzahl bedeutender Sammlungen. Das 1837 durch den Leipziger Kunstverein gegründete Museum der bildenden Künste besitzt eine der eindrucksvollsten Bildersammlungen Deutschlands, die etwa 58.500 Exponate vom Spätmittelalter bis zur Moderne zeigt, darunter auch zahlreiche Exponate der Neuen Leipziger Schule, deren bekanntester Vertreter wohl Neo Rauch ist. Die 1990 gegründete Galerie für Zeitgenössische Kunst ergänzt dieses Angebot mit wechselnden Ausstellungen moderner Kunst.

Das Bach-Archiv Leipzig unterhält am Thomaskirchhof ein Bach-Museum zu Ehren einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der Stadt. Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Bücherei Leipzig ist das weltweit älteste Fachmuseum zur Buch-, Schrift- und Papierkultur. Das Museum für Druckkunst erinnert an die große Leipziger Tradition als Buchstadt.

Die Universität Leipzig besitzt eine Reihe bedeutender Sammlungen. Einige, wie das Ägyptische Museum, das Antikenmuseum und das Musikinstrumentenmuseum, sind permanent der Öffentlichkeit zugänglich. Anlässlich der Museumsnacht der Stadt Leipzig präsentiert die Universität auch ihre Lehrsammlungen einem breiten Publikum. Die HTWK unterhält ein Automatik-Museum.

Das Stadtgeschichtliche Museum ist im Alten Rathaus beheimatet. Darüber hinaus besitzt es Nebenstellen mit dem ältesten Kaffeehaus Deutschlands Zum Arabischen Coffe Baum, dem Schillerhaus, in dem Friedrich Schiller den Sommer 1785 verbrachte, dem 1977 gegründeten Sportmuseum Leipzig und dem Völkerschlachtdenkmal. Das Wohn- und Sterbehaus des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy ist als Mendelssohn-Haus der Öffentlichkeit zugänglich. Im Schumann-Haus verlebten Robert und Clara Schumann ihre ersten vier Ehejahre. Das Zeitgeschichtliche Forum in der Innenstadt untersteht als Bundeseinrichtung dem Bundeskanzleramt. Es stellt die Geschichte Deutschlands vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart mit Schwerpunkt auf der Geschichte der DDR dar. Die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ im ehemaligen Sitz der Bezirksverwaltung des Ministerium für Staatssicherheit arbeitet die Mechanismen des Repressionsapparats in der ehemaligen DDR auf.

Im Komplex des Grassimuseums befinden sich neben dem Musikinstrumentenmuseum auch das Museum für Kunsthandwerk und das Museum für Völkerkunde zu Leipzig. Das Naturkundemuseum Leipzig besitzt eine große Sammlung an Dermoplastiken und ergänzt dieses Angebot durch wechselnde Sonderausstellungen zu Naturthemen. Das Deutsche Kleingärtnermuseum befindet sich im Vereinshaus des 1864 gegründeten, weltweit ersten Schrebergartenvereins.

Quellen : » wikipedia.de